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Klaus Schwarzfischer (2014): 312 Seiten als Hardcover für 49,50 Euro
Buch-Neuerscheinung: INTEGRATIVE ÄSTHETIK. Schönheit und Präferenzen zwischen Hirnforschung und Pragmatik.
Klaus Schwarzfischer zeigt, wie wichtig es ist, mit dem einfachsten Fall einer ästhetischen Erfahrung zu beginnen. Die individuell-kognitiven Perspektiven und die sozial-kommunikativen Prozesse werden in einer einheitlichen Theorie analysierbar. Die Evolution wird dabei ebenso berücksichtigt wie neuro­biologische Aspekte. Interdisziplinär verständlich und ausführlich illustriert werden die Basis-Konzepte dargestellt. Schritt für Schritt nachvollziehbar werden auch komplexere Anwendungen entwickelt: Von der Gestalt zur Gestaltung.
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Wie arbeitet dieses Buch?


Der Autor führt den Leser zu den evolutionären Wurzeln einer ästhetischen Wahrnehmung – dem einfachsten Fall: Der Prozess eines positiven Feedbacks als Verstärker einer effizienten Wahrnehmung (die konstruktivistisch als Handlung begriffen wird). Es wird gezeigt, dass der spezifische Prozess in einer Re-Codierung von Wahrnehmungs-Daten zu Sinn-Einheiten besteht. Davon aus­gehend wird die Relevanz für die neuronale Ressourcen-Ökonomie belegt. Denn das Gehirn ist unser energie-aufwändigstes Organ.



Was integriert die Theorie?



Dieser Prozess der Gestalt-Konstruktion durch den Beobachter kann auch in umgekehrter Richtung betrachtet werden. Darum ist es mit dieser einheitlichen Theorie erstmals möglich, positive ästhetische Erfahrungen ebenso zu erklären wie auch negative (z.B. durch destruktive Akte in Kunst oder Gesellschaft). Dies erfordert es jedoch, dass sich die Analyse nicht auf Eigenschaften der wahr­genommenen Objekte beschränkt. Vielmehr muss der Beobachter mit seinen Semantiken und Pragmatiken mit in den Blick rücken.


Klaus Schwarzfischer zeigt, wie wichtig es ist, mit dem einfachsten Fall einer ästhetischen Erfahrung zu beginnen. Die individuell-kognitiven Perspektiven und die sozial-kommunikativen Prozesse werden in einer einheitlichen Theorie analysierbar.


  • Was genau ist eine ästhetische Erfahrung?
  • Welcher biologische Mechanismus liegt jeder ästhetischen Erfahrung zugrunde?
  • Warum haben sich ästhetische Erfahrungen aus evolutionärer Perspektive durchgesetzt?
  • Haben nur Menschen ästhetische Erfahrungen?
  • Was ist der Gültigkeitsbereich ästhetischer Beobachtungen? (Was alles kann eine ästhetische Erfahrung auslösen?)
  • Warum sind Destruktion und Provokation sowie Ironie und Humor auch ästhetische Phänomene?
  • Wie können die „Gestalt-Gesetze“ als Symmetrien (d.h. als Invarianzen) interpretiert werden, um so mit Semiotik und Systemtheorie kompatibel zu werden?




Die evolutionäre Relevanz wird ebenso berücksichtigt wie neuro­biologische und soziale Aspekte. Im Ergebnis liefert dieser Ansatz einen Theorie-Rahmen, der auf einem einheitlichen Fundament bislang unvereinbar scheinende „Bereichsästhetiken“ integriert:


  • Allgemein-psychologische und differentielle Aspekte (was haben alle Menschen gemeinsam und worin unterscheiden sich ästhetische Präferenzen diverser Persönlichkeits-Typen?)
  • Individual-kognitive und sozial-kommunikative Perspektive
  • Syntaktische, semantische und pragmatische Dimensionen
  • Objektivistische und subjektivische Ansätze der Ästhetik
  • Kognitivistische und konstruktivische Paradigmen
  • Produktions-, Werk- und Rezeptions-Ästhetiken

Schritt für Schritt nach­vollziehbar werden auch komplexere Anwendungen entwickelt:

Von der Gestalt zur Gestaltung. 


Klaus Schwarzfischer (1. Aufl. Dezember 2014):  Integrative Ästhetik – Schönheit und Präferenzen zwischen Hirnforschung und Pragmatik.

312 Seiten mit Hardcover

Zahlreiche Abbildungen

InCodes Verlag (Regensburg)

ISBN 978-3-941522-04-6

49,50 Euro (D)       


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Was erwartet mich genau? Das Inhaltsverzeichnis:


0. „Prolog“: Das Spektrum von ästhetischen Erfahrungen    8

1. „Ästhetik/Aisthetik“: Kleine Einführung/Verführung/Entführung    11

2. „Gestalt-Gesetze“: Invarianzen als Meta-Code für Gestalt    39
Einfache, kombinierte und verschachtelte Symmetrie(n)    40
Ortsfrequenzen / Fourier-Analyse / Bandpass-Filter    46
Wahrnehmung als Gestalt-Prozess    54
Die „Gestalt-Gesetze“ als Symmetrien interpretiert    60
Graduelle Invarianz als Ähnlichkeits-Symmetrie    62
Goldener Schnitt als fraktale Symmetrie    64
Fazit    68

3. „Integrative Ästhetik“: Mechanismen aller ästhetischen Erfahrung    71
Neuronale Entlastung    72
Multistabile Muster als Prozess    76
Irrelevanz von Minimal Codes    78
Dezentrierung    80
Gestalt-Prägnanz    82
Codierungs-Effizienz    84
Funktionslust der Bewegung    86
Komplexere Strukturen    88
Syntaktische Gestalt    90
Semantische Gestalt    92
Pragmatische Gestalt    96
Re-/Präsentationale Räume    104
Gestalt-Desintegration     106
Typikalität    108
Nichtlinearität    110
Flow    114
Distanz-Maße    116
Exkurs: Synergetik und Gestalt    118
Destruktions-Ästhetik    124
Konkurrenz semiotischer Prozesse    128
Lernen als Destruktion des Irrtums    130
Humor und Ironie    132
Beobachter-Kapazität    134
Sinn-Prozessieren    136
Maximieren von ästhetischer Erfahrung    140
Meta-Kognitionen    144
Selbst-Test des Beobachter-Systems    146
Soziale Dimensionen    148
Design-Strategien    150
Fazit    152

4. „Praxis-Relevanz“: Aspekte von positiver und negativer Ästhetik    155
Blick-Dynamik und Syntaktik    156
Blick-Dynamik und Semantik    166
Das Lächeln der Mona Lisa    168
Semantik als Aufforderungs-Charakter    172
Konkurrierende Pragmatiken    176
Heroische und profane Semantiken    178
Maximieren/Minimieren von Gestalt    180
Variation von Gestalt als Strategie    184
Drei elementare Persönlichkeits-Typen    186
Hintergrund-Wissen und Kultur    190
Aktive und passive Blick-Kontrolle    192
Entlastung im Modus des „als-ob“    194
Dezentrierung durch Medien-Nutzung    196
Interpassivität im sozialen und virtuellen Raum    198
Dezentrierung durch „Welt-Ordnungen“    204
Fazit    206

5. „Beispiel-Analyse“: Zur Methodik einer vergleichenden Analyse    209
Analyse-Ablauf-Schema    210
Relevanz der Individual-Biografie    212
Qualitative Analyse „Interieur-Vergleich“    220
Vertiefung der Semiotik-Konzeption    232
Kritik der Durchführbarkeit solcher Analysen    244
Fazit    246

6. „Epilog“: Wohin die Integrative Ästhetik strebt    249

7.   Literaturverzeichnis    253
8.   Glossar  (Fachwörter-Erklärungen)    267
9.   Informationen zum Autor    306
10. Stichwortverzeichnis    309


Wer ist der Autor?


Klaus Schwarzfischer studierte Mathe­matik, Medien­theorie und Informationsdesign in Regens­burg, Linz und Krems. Er gründete das INDUKT Design-Institut in Regensburg, wo er wissenschaftlich an den Schnittstellen von Ästhetik, Ökonomik und Ethik arbeitet. Das sind die empirische Ästhetik, die Gestalt­psychologie und die Design-Ethik (verstanden als empirische Ethik der Ressourcen-Zuweisungen in „bio-psycho-sozialen Systemen“ auf der Basis der Integrativen Ästhetik als allgemeiner Beobachtungs-Theorie). Mit Thomas Friedrich (Mannheim) leitet er die Sektion Design in der Deutschen Gesellschaft für Semiotik (DGS), er ist im wissen­schaftlichen Beirat der DGS, außerdem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik (DGÄ), der International Association of Empirical Aesthetics (IAEA) und anderer Fachgesellschaften.
 



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